Diverses

Presse & Berichte

 

 

Aktuelle Meldungen 2012

zurück zur Archiv-Übersicht

 
 

14.02.2012 Gebärdenbilder vom großen DGS Wörterbuch

Presse

Pädagogen der Max-Ernst-Schule in Euskirchen haben einen Arbeitskreis begonnen, in dem sie Gebärdenbilder aus dem großen Wörterbuch der Deutschen Gebärdensprache mit eigenen Pfeilen versehen. Diese Gebärdenbilder werden zur gemeinschaftlichen, nicht kommerziellen Verwendung in einem Online-Speicher abgelegt. Zugang zum Online-Speicher der Bilder siehe hier.

 
 

13.02.2012 Jahrestagung des Bundeselternverbands gehörloser Kinder

Presse

Vom 17.-20. Mai 2012 findet in Duderstadt die jährliche Tagung des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder e. V. statt. Unter dem Titel "Alle inklusive: Was braucht die Familie? - Selbstverständlich dazugehören, was heißt das in meiner Familie" finden Vorträge, Diskussionen, Workshops, tolles Kinderprogramm und ganz viel Gedankenaustausch statt. Es lohnt sich für alle Eltern, zur Familientagung zu kommen, ob gehörlos oder hörend! Lesen Sie hier das Programm und das Anmeldungsformular.

 
 

06.02.2012 Die Meinung von Gehörlosen zur Inklusion

Presse

Hans Busch, gl. Vater von zwei gl. Kindern und einer gl. Enkelin schreibt zum ablehnenden Urteil des Bayerischen Landessozialgerichts über die inklusive Schulbildung für die beiden gehörlosen Mädchen in Bayern. "... Unseren eigenen Erfahrungen entsprechend lernen Gehörlose in Förderschulen kein normales Deutsch, nur noch sehr vereinfachtes Deutsch oder das unter uns sogenannte "Papageideutsch"... Hiermit fordern wir die unverzügliche Umsetzung der inklusiven Bildung für gehörlose/hörbehinderte Schulkinder an Regelschulen und vom Freistaat Bayern die Übernahme der Dolmetscherkosten ...". Lesen Sie hier den kompletten Artikel.

 
 

26.01.2012 Systematische Diskriminierung durch den Bezirk Schwaben?

Presse

Das Diskriminieren der Eltern behinderter Kinder scheint in Schwaben Methode zu haben. Nicht nur, dass gehörlosen Kindern der Dolmetscher in der Regelschule verweigert wird, es wird sogar noch weiter gegangen. Der Bezirk Schwaben – in Person Jürgen Reichert – Bezirkstagspräsident - verweigert auch die volle Kostenübernahme für persönliche Assistenz behinderter Kinder, Assistenz, die wichtig für eine echte Teilhabe wäre. Der Bezirk Schwaben betont immer und immer wieder, er würde seinen Verpflichtungen nachkommen. Dem ist offensichtlich nicht so!

Kosten, die in Förderschulen und Internate fließen, Kosten z.B. an denen der Bezirk „hintenherum“ mitverdient, werden anstandslos übernommen. Wenn es aber um echte Teilhabe an der Gesellschaft geht – raus aus den Ghettos – dann werden die Kosten nicht übernommen. Es wird Zeit, dass die Praktiken des Bezirks Schwaben von neutraler Seite überprüft werden!
Der Bezirk Schwaben ist in meinen Augen ein Inklusionsverhinderer, keine Eingliederungshilfe. Man kann allen Eltern behinderter Kinder im Bezirk Schwaben nur raten: Zieht weg aus Bayern – bis man dem Treiben ein Ende setzt!

 
 

16.01.2012 Pressemitteilung des Bezirkstagspräsidenten Herrn Reichert

Presse

Pressemitteilung des Bezirkstagspräsidenten Herrn Reichert und Zeitungsartikel in Business for Business Schwaben Freistaat bei Inklusion in der Pflicht:
 
Herr Reichert sagt in seiner Pressemitteilung folgendes:
„Notwendig sei es überdies, dass der Freistaat auch die finanziellen und personellen Defizite an Förderschulen behebe. „Fast die Hälfte der vom Bezirk Schwaben finanzierten Schulbegleiter sind derzeit an Förderschulen tätig, weil ihre Hilfe dort für die Kinder notwendig ist“, kritisiert der schwäbische Bezirkstagspräsident. „Schulbegleiter sind nicht dazu da, Personaldefizite in Förderschulen auszugleichen“. Reichert fordert daher eine Diskussion auf Landesebene. Die Finanzierungs-Verantwortung für ein inklusives Schulsystem soll vollständig durch den Freistaat Bayern übernommen werden.“

Auf ein Ergebnis dieser Diskussion können die Kinder aber nicht warten.

Herr Reichert vergisst auch zu erwähnen, dass das Förderzentrum Hören in Augsburg eine GMBH ist, die dem Bezirk Schwaben zu Teilen gehört. Damit besteht für den Bezirk Schwaben ein unsäglicher Interessenskonflikt zwischen der Finanzierung von Inklusionsmaßnahmen an Regelschulen und der Auslastung seiner eigenen Schule, der auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird. Selbst im Kindergarten – SVE - des Förderzentrums Hören in Augsburg benötigen gehörlose Kinder Gebärdensprachdolmetscherinnen, weil sich die Erzieherinnen nicht in Gebärdenspache verständlich machen können. Ja richtig gelesen, selbst auf Kindergartenniveau können sich die Angestellten nicht in Gebädensprache verständigen! Gehörlose Kinder bräuchten auch im Förderzentrum Hören Gebärdensprachdolmetscherinnen, damit sie dem Unterrricht vollständig folgen könnten. Herr Reichert sollte also einmal anfangen vor seiner eigenen Haustüre zu kehren und die Defizite im Förderzentrum in Augsburg beheben.

Davon abgesehen sind die Beförderungskosten ins FZ und eventuelle Unterbringung im Internat für die gehörlosen Kinder genauso hoch oder aber sogar teurer als die Dolmetscherkosten vor Ort in der Regelschule. Zudem müssten die Eltern in der Regelschule keine Angst vor einem niedrigem Lernniveau haben und die Kinder müssten nicht ein Leben lang das Stigma der „Sonderschule“ mit sich tragen.

Es wird Zeit, dass der Bezirk Schwaben einsieht, was im Moment Recht und Gesetz ist und was die Kinder dringend brauchen!

 
 

13.01.2012 Ein weiterer Fernsehbeitrag zum Fall von Vanessa und Melissa

Presse

Auch das Fernsehen für Augsburg und Schwaben a.tv hat den Fall aufgegriffen und berichtet darüber.

 
 

13.01.2012 Fernsehbeiträge zum Fall von Vanessa und Melissa

Presse

Vanessa und Melissa kämpfen weiter um ihr Recht auf Gebärdensprachdolmetscherinnen in der Regelschule.
Nachdem in verschiedenen Zeitungen und im Internet viel für die Kinder geschrieben wurde, sich viele Unterstützer engagieren, wurden nun auch zwei Berichte im bayerischen Fernsehen gesendet. Beitrag der Sendung quer. An den Äußerungen des Bezirktagspräsidenten, Jürgen Reichert, kann man erkennen, worum es in Wirklichkeit geht: GELD. Herr Reichert schiebt die Last auf das Kultusministerium, der Kultusminister, Herr Spänle, hat in Veröffentlichungen die Verantwortung auf den Bezirk geschoben. Der Streit wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. Beitrag der Sendung Schwaben und Altbayern aktuell. Da wird mal kurzer Hand behauptet, dass Dolmetscher Wissen vermitteln und nicht nur den Zugang zur Bildung ermöglichen, um so die Finanzierung auf das Kultusministerium zu schieben.
Frau Badura, die Behindertenbeauftragte der bayerischen Landesregierung bringt es auf den Punkt: Es ist egal, wer das bezahlt, es muss für die Kinder eine Lösung gefunden werden, und zwar schnell.

 
 

13.01.2012 Lieber gehörlos als schwerhörig?

Presse

Ein Beitrag des Deutschlandradio Kultur: Jedes Jahr kommen in Deutschland rund 1000 Kinder gehörlos zur Welt. Zwei Drittel von ihnen erhalten schon früh ein Cochlea-Implantat: eine kleine Apparatur bestehend aus Elektrode, Funk-Empfänger und Magnet, die direkt in den Schädelknochen implantiert wird. Dank ihrer lernen die Kinder Hören und Sprechen.
Doch das Cochlea-Implantat schürt Ängste: Die Gehörlosen fürchten um ihre Kultur und ihre ausdrucksstarke Sprache, die Gebärdensprache. Zumal der Erfolg solcher Hörprothesen nicht immer garantiert ist: Etwa 40 Prozent der Behandelten müssen anschließend eine Hörbehinderten- oder Gehörlosenschulen besuchen. Lesen Sie hier das Manuskript der Radiosendung.

 
 

05.01.2012 Eltern gehörloser Mädchen legen Verfassungsbeschwerde ein

Presse

Im Fall der beiden gehörlosen Mädchen hat die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bayern gemeinsam leben – gemeinsam lernen im Namen der Eltern der gehörlosen Mädchen Verfassungsbeschwerde beim bayerischen Verfassungsgerichthof gegen die Entscheidungen der Sozialgerichtsbarkeit eingelegt. Es sind mehrere Versäumnisse - auch von der Schulverwaltung - aufgedeckt worden. Ich bin dankbar für die Unterstützung, die den Kindern entgegengebracht wird. Viele Menschen sind nun bemüht für die beiden Kinder noch eine Lösung zu finden. Hier die Pressemitteilung.

 
 

02.01.2012 SPD fordert: Kultusminister soll für Inklusion sorgen

Presse

Gehörlose Mädchen besuchen Regelschulen: Die SPD Bayern fordert: Der Bezirk Schwaben muss Gebärdendolmetscher zahlen. Der Kultusminister soll persönlich dafür sorgen, dass die Kinder schnell Hilfe bekommen und das Inklusionsgesetz mit Leben erfüllt wird. Lesen Sie hier die Presseerklärung der SPD.

 
 

02.01.2012 Vorlesestunde für Kinder in DGS

Presse

Liebe Eltern hörgeschädigter und hörender Kinder, liebe Gebärdensprachfreunde,

nachdem unsere erste Vorlesestunde für Kinder in DGS in der Münchner Stadtbibliothek mit 15 Kindern ein voller Erfolg war, wollen wir sie nun auch im neuen Jahr fortsetzen. Es gibt bereits einen neuen Termin für die nächste Vorlesestunde:  Am Mittwoch, den 25. Januar. Jedes Kind, ob hörend oder gehörlos und sich für die Gebärdensprache interessiert, ist ganz herzlich willkommen! Vorlesen wird dieses Mal Thomas Mitterhuber aus dem Buch "Der Grüffelo", wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns mithelfen, diese Information und das Plakat an andere Eltern weiterzuleiten. Viele Grüße, das Vorleseteam

 
 

01.01.2012 Wir wünschen ein gutes Neues Jahr 2012!

Presse

Wir wünschen allen unseren Kunden und allen Gebärdensprachinteressierten ein gutes und gesundes Neues Jahr 2012.

 
 

zu den Meldungen 2011

zum Seitenanfang

 
 
Copyright © 1999-2012 Verlag Karin Kestner | Impressum | AGB