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Aufruf des Bundeselternverbandes gehörloser Kinder

Gute Erfahrungen mit kompetenten Dienstleistern

Yvonne Opitz September 2011

Yvonne Opitz, Vorstandsmitglied im Bundeselternverband gehörloser Kinder, selbst schwerhörig, Mutter hörgeschädigter Kinder und Hörgeschädigtenlehrerin, schreibt im Auftrag des Bundeselternverbands:

"Können Sie sich noch daran erinnern? Sie bekamen die Diagnose „Hörschädigung“ für Ihr Kind. Sofort gingen einem die Gedanken durch den Kopf: „Was nun? Wohin?“ Oft bekamen Sie dann einen Zettel mit „Anlaufstellen“ in die Hand gedrückt und hofften, dass alles gut wird.
Leider zeigen uns die Erfahrungsberichte betroffener Eltern oft, dass viele Hürden zu überwinden sind. Die Beratungsstellen, Dienstleister stehen oft nicht „beratend“ zur Seite. Man fühlt sich hin- und hergeschoben zwischen den Institutionen, die nicht selten bevormundend auf die Eltern einwirken. Denn die Eltern müssen mit einer einschneidenden Situation fertig werden, ein Feld „Hörschädigung“ betreten, das für die meisten Eltern vollkommen neu ist. Auf Sorgen und Wünsche der Eltern bezüglich ihrer Kinder wird nicht immer ausreichend eingegangen und dann tritt das ein, was es zu vermeiden gilt:

Man fühlt sich überfordert und allein gelassen!

Damit das immer weniger Eltern passiert, möchten wir Sie im Sinne von „Eltern helfen Eltern“ bitten, Ihre positiven Erfahrungen mit Dienstleistern (= Beratungsstellen, Ärzten, Logopäden, Krankenhäusern und Akustikern) mitzuteilen..."

Der Elternverband gehörloser Kinder nimmt einen "zweiten Anlauf" und hat den Aufruf noch einmal aktualisiert.

Aufruf als Worddokument

Aufruf als PDF Dokument

 

 

 
 
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